Kamingespräch mit GF Walter Müller, Max Müller Spedition

Opfenbach/Lindau – Die Wirtschaftsjunioren Lindau-Westallgäu zu Gast bei der Max Müller Spedition im Logistikzentrum II in Opfenbach. Der Geschäftsführer Walter Müller persönlich lud zum offenen Gedankenaustausch ein, zeigte seine einzigartige Firmengruppe und erläuterte seine auf fast 40 Jahre Berufserfahrung beruhenden Leitsätze.

 

An diesem Abend stand Herr Walter Müller den Wirtschaftsjunioren Rede und Antwort zu spannenden Fragen der Unternehmensführung. Die jungen Unternehmer gestalteten als Gäste gestalten das Programm mit vielen Fragen. „Wir sind ein modernes, innovatives und prozessorientiertes Unternehmen“, so Müller. „Vorsprung durch Qualität“ ist seit diesem Jahrzehnt das Motto der Logistik Gruppe. Walter Müller leitet als Geschäftsführer gemeinsam mit einem angestellten Geschäftsführer die Geschicke des Logistik-, und Speditionsdienstleisters mit Hauptsitz in Opfenbach. 1922 von seinem Vater Max Müller gegründet, kehrt er nach der Lehre bei Schenker 1978 durch den Tod des Vaters zurück in den eigenen Familienbetrieb, am 01.01.81 übernimmt er als alleiniger Gesellschafter. Nach dem Umzug 1997 von Lindenberg an den Standort Opfenbach sind es heute 70 LKWs, 14 Standorte und 850 Mitarbeiter/innen.
Die Max Müller Spedition GmbH ist unter „Bayerns best 50“, eine Auszeichnung die Walter Müller mit Stolz erfüllt. „Menschlichkeit, Fairness und Spaß bieten wir unseren Mitarbeitern als Bindung und Identifizierung mit der Firma“. Und das beweist er in allen Bereichen. Der Spritverbrauch wurde drastisch gesenkt mit dem Projekt Kraftstoffeinsparung im Fuhrpark für das hohe Engagement und die erfolgreiche Teilnahme wurde belohnt mit dem Energy Efficiency Award 2013. ‚Mit Unterstützung von Alexander Dobrindt‘ wird 2017 der erste Elektro LKW mit einer Reichweite von 300 km eingesetzt werden. Wieder ein Schritt innovativer mit seinen Ideen! Der rotarische Leitspruch ‚Fair für alle Beteiligten‘ gilt selbstverständlich auch in Bezug auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter. „Jeder hat einen auf Knopfdruck höhenverstellbaren Schreibtisch“, so Müller, und man glaubt ihm, dass es von Herzen kommt, wenn er sagt, dass es eine gute Investition ist. So bietet er seinen Mitarbeitern zum Entspannen den Komfort eines eigenen Gartens. Und genauso engagiert ist der Service. „Für unsere Kunden bin ich immer direkt erreichbar“, versichert Walter Müller, denn er liebt schnelle, kurze und direkte Wege. „Wir bündeln für den Kunden die einzelnen Aufgaben und bieten eine Lösung für umfangreiche Geschäfte. Solution ist die Überschrift und das ist unser Erfolg!“ erläutert Müller die Firmenphilosophie. Zur Firmengruppe zählt neben der Max Müller Spedition GmbH, die Max Müller Service GmbH, die Max Müller Umzüge GmbH auch Amos Umzüge, LZA GmbH & Co.KG, sowie die Matrium GmbH. Mit viel Neugierde und schnellem Zugreifen gebotener Möglichkeiten vergrößerte Walter Müller sukzessiv seine Firmengruppe. „Mit schneller Intuition entscheide ich Vieles“ und der Erfolg gibt ihm Recht. Mit 86 Mio. Euro Umsatz kann sich sein Unternehmen im internationalen Wettbewerb sehen lassen. Die Wirtschaftsjunioren sind beeindruckt – vom Betrieb und der Person. Und so geht es weiter. Die Kunden Kartei liest sich wie das Who is Who. Mit Firmen wie Liebherr, ZF, Waldner, Bosch, Bauhaus, Siemens, Mediamarkt, Würth, Diehl und Zuber sind nur einige genannt, die sich auf Müller Logistik verlassen. Denn es steckt viel Handarbeit in den ‚Value-Added-Services‘ wie Konfektionierung, Ersatzteil-Kid-Bildung, Aktenlagerung, Verpackungsdienstleistung und besonders bei den Qualitäts-Prüf- und Sortierarbeiten. Gepaart mit dem Logistik Knowhow im Güternahverkehr, Güterfernverkehr, Projektspedition, Stückgutverteilung und aller
Art von Umzügen scheint die Max Müller Spedition unschlagbar. Dazu kommt die Druck – Konfektionierung der Medien Logistik Allgäu (LZA). Auf die Frage was denn passieren würde, wenn Walter Müller plötzlich für längere Zeit ausfallen sollte entgegnet er nur dass, „das operative Geschäft prima weiterläuft. Nur Expansion und Investition sind mein eigenes Aufgabenfeld.“ Aber hier muß man sich auch keine Sorgen machen, die Söhne sind bedacht in der Unternehmensstrategie und Familiennachfolge. „Das wird sorgfältig durchdacht mit professioneller Beratung, verrät Walter Müller. Und mit einem Stammkapital der Max Müller Spedition GmbH von 5 Mio. Euro untermauert Walter Müller seine Aussage: „Liquidität ist alles und alles andere kommt.“
Und so investiert der Speditionsexperte in seine Weiterbildungsakademie für die Branche mit Schulungen zu spritsparendem Fahrstil, Ladungssicherheit und Bremsverhalten. Eigenes und fremdes Personal wird hier auf den neuesten Stand gebracht. Auch sie spüren den Fachkräftemangel. „Kaufleute finden wir noch, aber gute Fahrer pflegen wir. Und ganz besonders schwierig ist es LKW Fahrer zu finden, die auch Möbelpacker sind.“ Müller möchte nicht ausschließen, dass „der Markt ins Ausland geht durch das fehlende Personal“ in Deutschland. Aber auch hier gilt es das Beste zu bieten. Walter Müller ist überzeugt, dass „Nicht der Große den Kleinen frisst, sondern der Schnellere den Langsamen.“ Der Gesprächsstoff wäre nie ausgegangen, hätte nicht das vorbereitete Buffet verlockend geduftet.... und so sagen die WJ Dankeschön für einen leidenschaftlichen Vortrag und spannenden Abend im Logistikzentrum der Max Müller Firmengruppe in Opfenbach.


Anregender Dialog zwischen der Wirtschaft und den Lindauer Wirtschaftsjunioren wieder neu entfacht.

„Unser Anliegen ist, ein interessantes Angebot für Jungunternehmer zu schaffen.“, so die Vorsitzende der WJ Salomé Liebermann. „Ich denke, das ist uns geglückt. Dieses Kamingespräch hat Qualität und Substanz, ein Erfahrungsgewinn für alle Teilnehmer.“ Mit diesen Aktionen möchte der Vorstand einen weiteren Impuls geben, dem Netzwerk beizutreten und die Angebote der Wirtschaftsjunioren für die berufliche Karriere und wertvolle Kontakte zu nutzen.

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